mein selbstgebasteltes rack
unter dem man problemlos staubsaugen kann
(was ja gemeinhin eine völlig! unterschätzte eigenschaft von so'm rack ist)

 

das ding besteht geräteseitig aus allem was man so braucht im wohnzimmer, also ... als solide basis dient eine holzkostruktion aus 24mm MDF platten. weil immer wenn ich etwa bastel, möchte ich das nur genau einmal tun. das ergebnis ist also vorsichtshalber immer auf 500 jahre ausgelegt und auf die holzkonstruktion können sich problemlos bis zu sieben elefanten setzen. (natürlich nicht neben- sondern übereinander)

der not-aus schalter an der vorderseite schaltet eine mehrfachsteckdose im unteren teil des racks, an der sämtliche verbraucher hängen.

 

 

an der linken seite ist die kiste mit zwei schanieren an die wand gedübelt, so daß man sie aufklappen kann. ein magnetschnapper an der rechten seite hält das rack an der wand. alle ein- und ausgehenden kabel kommen von links durch eine aussparung. die kabel gehen dann weiter zu monitoren, tastatur, maus, festplattengehäuse, modem, beamer usw.
alles was krach macht habe ich an meine küchenwand geschraubt. also festplatten und einen reinen number cruncher zum berechnen von fadenbildern. das ganze laute zeugs ist über USB und ethernetkabel mit dem lautlosen schönling im bild verbunden und wird von dem ferngesteuert.

 

 

die rückseite ist um etwa 60 grad aufklappbar. die kabel biegen sich dabei nur leicht.

 

 

der rechner ist lüfterlos. um trotzdem einen leichten luftstrom drumherum zu haben, ist in die obere platte ein großer lüfter eingelassen, den ich mit einer kleinen spannung sehr langsam (und komplett unhörbar) drehen lasse. die luft strömt dann unter den PC, geht zu den seiten und wird dort von zwei aluwinkeln nach oben in die kühlrippen gelenkt. solange das rack eingeschaltet ist, dreht sich der lüfter und senkt vor allem im hochsommer die temperatur zusätzlich um ein paar grad.

 

 

um zu sehen, ob das rack strom hat, leuchtet eine 1 watt LED leuchte nach unten. auf das gehäuse habe ich noch eine farbfolie geklebt, was von oben betrachtet sehr schön aussieht, selbst bei sonnenschein zu erkennen ist und - quasi als unerwartete zugabe - ein dezentes nachtlicht abgibt. in der unteren und mittleren platte sind mit einem topfbohrer lüftungslöcher gebohrt, damit der receiver und das ganze zeug im inneren luft kriegt.

 

viel spaß beim nachbasteln!
(oder halt beim verständnislosen kopfschütteln und browserfenster schließen)